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    Sergej Kisljak, Ex-Botschafter Russlands in den USA

    Russischer Diplomat über Inhalt von Gespräch mit geschasstem Flynn

    © AFP 2019 / ABDELHAK SENNA
    Politik
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    Der russische Ex-Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, und Trumps Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn haben in ihrem Gespräch, das Flynn im Endeffekt zum Rücktritt brachte, das Thema der Sanktionen gegen Russland gar nicht angeschnitten, teilte Kisljak am Freitag mit. Damit habe der Diplomat eine Anordnung „aus Moskau“ befolgt.

    Das Gespräch der beiden Politiker sei transparent gewesen, es seien dabei keine Geheimnisse besprochen worden.

    „Wir unterhielten uns über sehr einfache Dinge (…). Unsere Unterhaltung war aber absolut konkret, ruhig und transparent. Es gab keine Geheimnisse, wenigstens von unserer Seite“, sagte Kisljak gegenüber dem TV-Sender Rossija 24.

    „Es gibt einige Themen, die für das Zusammenwirken Russlands und der USA wichtig sind – vor allem ist das der Terrorismus.“ Kisljak habe eine „Anordnungen aus Moskau“ bekommen, das Thema Sanktionen nicht anzuschneiden und es mit keinem Vertreter der US-Administration zu besprechen. „Ich habe dies ordentlich befolgt“, versichert der Diplomat.

    Flynn war im Januar 2017 als Sicherheitsberater des damals frischen US-Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden. Im Februar musste er aber wegen angeblicher „russischer Kontakte“ gehen. Laut Medienberichten soll Flynn mit Kisljak im Dezember über die Sanktionen gegen Moskau gesprochen und danach gegenüber dem US-Vizepräsidenten Mike Pence falsche Angaben dazu gemacht haben.

     

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    Tags:
    Sanktionen, Gespräch, Botschafter, Rücktritt, Skandal, Mike Pence, Sergej Kisljak, Michael Flynn, Russland, USA