08:31 07 April 2020
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    Der einflussreiche US-Senator John McCain hat Präsident Donald Trump wegen dessen Drohung kritisiert, eventuelle Provokationen vonseiten Nordkoreas mit “Feuer und Wut“ zu beantworten.

    In einem Interview für den US-Radiosender KTAR sagte McCain: „Ich kann dem Kommentar des Präsidenten nicht zustimmen. Wenn man sagt, dass man etwas tun will, muss man dazu auch fähig sein. Ich glaube nicht, dass mit einer Frage, einer Herausforderung dieser Art auf solche Weise umgegangen werden kann.“

    Ihm sei der Sinn der Worte Trumps nicht ganz klar, so der Senator. „Ich weiß nicht, was er alles sagt. Ich habe lange damit aufgehört, das von ihm Gesagte zu deuten. Da gibt’s nichts Schreckliches, aber das ist ein klassischer Trump – in dem Sinne, dass er alles übertreibt“, so McCain.

    Als Vorsitzender des Streitkräfteausschusses im US-Senat besitzt McCain einen großen Einfluss auf die Außen- und Verteidigungspolitik der USA. Er gilt als „Falke“ wegen seiner Haltung gegenüber der Außenpolitik. Trotz seiner schweren Krankheit plant der 80-Jährige nicht, den Kongress zu verlassen.

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    Tags:
    Drohung, Interview, Donald Trump, John McCain, Nordkorea, USA