12:00 18 Dezember 2017
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    US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un

    Trumps neue Warnung: Nordkorea sollte „sehr, sehr nervös“ sein

    © AP Photo/ Ahn Young-joon
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    US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstagabend erklärt, er hätte mit seinen Drohungen gegen Nordkorea auch härter sein können. Das Land sollte „sehr nervös sein“.

    Trump findet seine bisherige „Feuer-und-Wut“-Warnung an Nordkorea nicht scharf genug. Dieses Land sollte „sehr, sehr nervös“ sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke. Nordkorea solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls gäbe es Schwierigkeiten, wie sie zuvor nur wenige Länder erlebt hätten. Er wisse das Militär zu 100 Prozent hinter sich, so Trump.

    Dem US-Präsidenten zufolge könnte China mehr für den Druck auf Nordkorea machen. Dabei fügte er hinzu, dass die USA jederzeit Verhandlungen erwägen müssten.

    Was einen möglichen US-Präventivschlag gegen Nordkorea angeht, so weigert sich Trump, dies zu erörtern. Die USA sprächen nie drüber.

    Am 8. August versprach US-Präsident Donald Trump, dass Nordkorea bei weiteren Drohungen von „Feuer und Zorn“ getroffen würde.

    Auf diese Erklärung erwiderte Pjöngjang, dass es einen möglichen Raketenschlag gegen die Insel Guam in Betracht ziehe. Auf Guam befindet sich ein wichtiger US-Militärstützpunkt im Pazifik. Von dort starten regelmäßig Bomber zu Flügen über die koreanische Halbinsel.

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    Rakete, Donald Trump, USA, Nordkorea
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