13:07 22 August 2017
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    „Schlechtmachen“: Russlands Vizepremier über US-Hauptbestimmung

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    Ihre wichtigste Bestimmung sehen die USA Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin zufolge darin, Moskau möglichst zu schaden.

    Damit reagierte der russische Vizepremier auf einen Artikel des Ex-CIA-Chefs John McLaughlin in der „New York Times“ (NYT).

    „Wenn man nach diesem Material in der NYT urteilt, sehen die Amerikaner ihre Bestimmung darin, uns überall und in allem schlecht zu machen“, schrieb Rogosin auf seinem Twitter-Account.

    McLaughlin hatte zuvor einen Artikel unter dem Titel „Wie verhält man sich richtig gegenüber Russland?“ publiziert. Hier erzählt er von seiner Reise nach Russland im Oktober 2016, um „die amerikanisch-russischen Beziehungen unter die Lupe zu nehmen“. Zwar kann Washington dem Ex-CIA-Chef zufolge Russland nicht zwingen, „die Nato vor den eigenen Grenzen zu begrüßen“, dafür könnten die USA aber an der „Festigung der Einheit der Allianz und der Eindämmungsstrategie arbeiten“. Die USA sollen aus seiner Sicht hinter Russland „keinesfalls zurückstehen und ihm erlauben, auf seine Art und Weise zu handeln“.

    McLaughlin betonte, dass derzeit keine Rede davon sei, Russland, wie einst die UdSSR zu zerstören. Seine „stärksten Neigungen“, mit Ausnahme der Bereiche von gegenseitigem Interesse, müssten allerdings unbedingt gebändigt werden. Washington müsse Kiew mit modernsten Abwehrwaffen versorgen, damit es sich „vor den russischen Eroberern“ schützen könnte. Der Druck auf Russland, unter anderem mittels Sanktionen, müsste gleichzeitig erhöht werden.

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    Tags:
    Druck, Waffen, Interesse, Beziehungen, Eindämmung, Reaktion, Sanktionen, NATO, CIA, Dmitri Rogosin, Russland, USA
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