14:32 18 August 2017
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    Ein Luftabwehr-Raketensystem S-300 aus russischer Produktion bei Militärparade in Teheran (April 2017)

    Verteidigungspolitiker dementiert „iranischen Waffenschmuggel nach Russland“

    © AFP 2017/ Atta Kenare
    Politik
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    Franz Klinzewisch, Vizechef des Verteidigungsausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), hat Berichte über angebliche geheime Waffentransporte aus dem Iran nach Russland als falsch zurückgewiesen.

    Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf „westliche Geheimdienste“ berichtet, dass Teile für schwere, offensive Waffensysteme aus dem Iran via Syrien zur Wartung nach Russland gebracht worden seien. Damit sollen Russland und der Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen haben.

    Russland habe seinerzeit eine große Menge von Waffensystemen an den Iran geliefert, bestätigte Klinzewitsch am Sonntag. „Diese Technik muss natürlich gewartet werden. Doch gleichzeitig bildete Russland iranische Fachleute aus, die diese Arbeiten ausführen.“ Die Ausbildung der Wartungs-Spezialisten sei Bestandteil der Waffendeals gewesen und habe im Einklang mit den internationalen Normen gestanden.

    Der prominente Moskauer Waffenexperte Igor Korotschneko bezeichnete den Bericht der „Welt am Sonntag“ als eine „Falschmeldung“. „Diese Provokation hat das Ziel, die Anstrengungen Russlands in der Syrien-Krise zu diskreditieren“, sagte er.

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    Tags:
    Iran, Russland
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