21:12 29 März 2020
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    Die Berichte über angebliche geheime Waffentransporte aus dem Iran nach Russland entsprechen laut dem russischen Waffenexperten Igor Korotschenko nicht der Wirklichkeit und verfolgen das Ziel, die Bemühungen Moskaus in der Syrien-Krise zu diskreditieren.

    „Das ist eine Falschmeldung, deren Ziel es ist, Russland und den Iran als Verletzer der bekannten UN-Resolutionen darzustellen. Im Rahmen der militär-technischen Kontakte mit Teheran hält sich Moskau streng an die UN-Resolutionen und verstößt nicht gegen sie“, betonte Korotschenko vom russischen Analysezentrum für weltweiten Waffenhandel (CAWAT) am Montag.

    Er ist der Meinung, dass das Ziel dieser Informationsprovokationen darin bestehe, „einen Schatten auf Russland zu werfen und die Anstrengungen Moskaus bei der politisch-diplomatischen Beilegung der Syrien-Krise zu diskreditieren.“

    Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf „westliche Geheimdienste“ berichtet, dass Teile für schwere, offensive Waffensysteme aus dem Iran via Syrien zur Wartung nach Russland gebracht worden seien. Damit sollen Russland und der Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen haben.

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    Tags:
    Waffen, Syrien, Russland, Iran