18:52 23 November 2020
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    Auf dem Militärübungsgelände Camp Lejeune im US-Bundesstaat North Carolina haben amerikanische Soldaten den Dritten Weltkrieg gegen Russland simuliert. Dies berichtet die Webseite „The Daily Beast“.

    Im Rahmen des Manövers haben die Militärs demnach ein osteuropäisches Dorf nachgebildet. Sie stellten dafür mehrere Lehmhäuser mit Strohdächern, Palmen und Figuren von Eseln auf. Zudem soll es der Seite zufolge in der Luft nach Dung und Schießpulver gerochen haben.

    Zu den Übungen waren auch russischsprachige Menschen herangezogen, die vor den Schüssen flohen und ab und zu auf Russisch „Hilfe!“ oder „Arzt!“ riefen.

    Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die amerikanischen Marinesoldaten die Gegend auskundschaften, auf den „Gebäuden“ hängen Schilder auf Russisch. In einem der Videos ist im Hintergrund sogar ein Lied der russischen Sängerin Zemfira zu hören.

    Im vergangenen März war berichtet worden, dass die mit der Nato und dem US-Militär kooperierende Personalagentur Optronic HR GmbH nach Statisten mit Russischkenntnissen suche, die an einer Nato-Übung auf dem Trainingsgelände Hohenfels bei Nürnberg teilnehmen sollten.

    Im Mai hatte das Pentagon die Einberufung von Instrukteuren angekündigt, die den Sondereinheiten der US-Nationalgarde russische Militärbegriffe beibringen sowie Sitten und Bräuche des russischen Volkes erläutern sollen.

     

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    Tags:
    Simulation, Dritter Weltkrieg, Militärmanöver, Russland, North Carolina, USA