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    Schäden in einem Krankenhaus in Khan Sheikhun nach einer mutmaßlichen Giftgasattacke

    Giftgasangriff in Idlib nur vorgetäuscht? Syrischer Minister findet neuen Beweis

    © AFP 2019 / Omar haj kadour
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    Die Giftgas-Attacke vom April in Nordwest-Syrien wurde inszeniert, behauptet der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad. Dass die USA noch vor Beginn der Ermittlungen ihren „Vergeltungsangriff“ auf Syrien geflogen haben, sei ein weiterer Beweis dafür, sagte der Diplomat am Mittwoch in Damaskus.

    „Sie (die Amerikaner – Red.) hatten alles im Voraus beschlossen“, äußerte Mekdad. „Das spricht dafür, dass der Vorfall inszeniert wurde.“ 

    Syrische Rebellen hatten Anfang April rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

    Schon drei Tage später feuerte die US Navy im Mittelmeer Dutzende Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat ab — völkerrechtswidrig. Beweise für eine Schuld der syrischen Regierung gibt es bisher keine. Internationale Ermittler sollen erst in dieser Woche nach Chan-Scheihun kommen.

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    Syrien, USA