13:54 19 September 2017
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    Situation in Syrien

    Syrien: Moskau will Regierung und Opposition aussöhnen

    © Sputnik/ Michail Woskressenskij
    Politik
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    Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien will in den Deeskalationszonen lokale Friedenskomitees einrichten, denen Vertreter der Regierung und der bewaffneten Opposition angehören werden.

    Das hat der stellvertretende Kommandeur der russischen Streitkräfte in Syrien, General Sergej Kuralenko, bei einer Ansprache am Donnerstag im syrischen Fernsehen verkündet.

    „Wir schlagen vor, in diesen Regionen (den Deeskalationszonen – Anm. d. Red.) Komitees zur lokalen Aussöhnung zu gründen, denen neben Vertretern der Ortschaften und der syrischen Regierung auch angesehene Oppositionsführer angehören werden“, so Kuralenko.

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Luftangriffe gegen die Terroristen in Syrien.

    Parallel dazu bemüht sich Russland gemeinsam mit der Türkei und dem Iran um eine Aussöhnung der Regierung und der Opposition. Seit Ende 2016 gilt zwischen diesen eine Waffenruhe. Darüber hinaus wurden zum Schutz der Zivilbevölkerung sogenannte Deeskalationszonen eingerichtet.

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    Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Sergej Kuralenko, Syrien
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