10:47 24 Juni 2019
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    "Räuberische Umtriebe": Pjöngjang zu Mahnung von US-Vice Pence an Lateinamerika

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    Als Frechheit und einen enormen Egoismus der USA hat ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums die Aufrufe von US-Vizepräsident Mike Pence an die lateinamerikanischen Länder bezeichnet, die diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea abzubrechen. Das meldet die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag.

    Die Äußerung von Pence sei nicht das erste Mal, als die USA die Länder, die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Nordkorea  pflegen würden, zum Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu eben diesem Land ermahnt hätten, betonte der Sprecher des nordkoreanischen Außenamtes. In dieser Hinsicht würden die USA Druck auf viele Länder in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa ausüben.

    Dieser Druck sei eine grobe Einmischung in die internen Angelegenheiten der unabhängigen souveränen Staaten und rufe als eine offene Herausforderung des Völkerrechts unvermeidlich Verurteilung und Ablehnung hervor.

    Solche „gewaltsame Taten" würden an sich „Frechheit und enormen Egoismus der USA in ihrem Jagd nach Profiten auf Kosten der ganzen Welt" aufweisen, äußerte der Sprecher. Diese Taten würden zeigen, dass die feindselige Politik gegenüber Nordkorea das Höchstmaß erreicht habe.

    „Wenn die räuberischen Umtriebe und Sanktionen sowie der Druck der USA verschwiegen und zugelassen werden, werden alle Länder von den Eingriffen der USA in ihre inneren Angelegenheiten betroffen sein", mahnte der Sprecher.

    Am Donnerstag hatte Pence die lateinamerikanischen Länder, in erster Linie Chile, Peru, Mexiko und Brasilien, aufgefordert, „alle diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen" zu Pjöngjang abzubrechen.

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    Tags:
    Druck, Abbruch, Beziehungen, die Agentur KCNA, Mike Pence, Lateinamerika, USA, Nordkorea