08:22 07 Juli 2020
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    Der polnische Vize-Verteidigungsminister, Michał Dworczyk, hat gegenüber Journalisten seine Besorgnis geäußert, dass Russland seine Truppen nach dem Abschluss der Übungen „Westen 2017“ nicht aus Weißrussland abziehen wird.

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    © Sputnik / Vitaliy Timkiv
    Mehrere Nato-Länder haben bereits zuvor ihre Besorgnis im Zusammenhang mit den gemeinsamen weißrussisch-russischen Militärübungen „Westen 2017“ geäußert. So hat beispielsweise das litauische Verteidigungsministerium einen Bericht über Bedrohungen der nationalen Sicherheit vorbereitet und eine besondere Gefahr gerade in den Übungen „Westen 2017“ erkannt.

    Das weißrussische Verteidigungsministerium hat diesen Bericht als eine "Spinnerei" bezeichnet und auf einen weiteren Kommentar verzichtet. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, unterstrich, die Erklärungen der litauischen Sicherheitsdienste  seien Ausdruck einer totalen Russo-Phobie,  die von außen aufgezwungen werde.

    „Es gibt viele Zweifel und Besorgnisse darüber, dass nach den Übungen „Westen 2017“ nicht alle Militärkräfte und –mittel seitens Russlands aus Weißrussland zurückgezogen  werden“, sagte Dworczyk. Er betonte, dass die Übungen „Westen 2017“ sowohl polnische als auch westliche Sicherheitsdienste aufmerksam verfolgen würden.

    „Wir sind uns nicht hundertprozentig im Klaren, welche Kräfte da gebraucht werden. Denn bereits jetzt gibt es viele Voraussetzungen, zu meinen, dass es nicht die von Russen und Weißrussen angekündigten Kräfte sein werden, sondern die einer größeren Dimension“, fügte der Vize-Minister hinzu. Dabei hat Dworczyk unterstrichen, dass die polnischen Einwohner sich „absolut sicher“ fühlen können.

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    Tags:
    Sicherheitsdienste, litauisches Verteidigungsministerium, NATO, Michal Dworczyk, Westen, Litauen, Weißrussland, Russland