09:18 26 September 2017
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    Kampfschiff der US-Marine

    US-Navy stoppt Aktivitäten wegen Schiffsunglück vor Singapur

    © Foto: US Navy
    Politik
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    Der Stabschef der US-Navy, Admiral John Richardson, hat die vorläufige Einstellung aller Aktivitäten der US-Kriegsmarine nach dem Vorfall mit dem US-Raketenzerstörer „USS John S. McCain“ angekündigt. Die Erklärung ist auf seiner Facebook-Seite gepostet worden.

    „Unsere Hauptaufgabe zum heutigen Zeitpunkt ist es, die Sicherheit des Schiffs und der Besatzung zu gewährleisten“, so Richardson.

    Der Admiral fügte hinzu, dass umfassende Ermittlungen zur Feststellung aller Faktoren, die zum Schiffsunglück geführt hätten, eingeleitet würden.

    Zuvor hatte die 7. US-Flotte mitgeteilt, dass der Zerstörer mit dem Handelsschiff „Alnic MC“ im Bereich der Straße von Malakka zusammengestoßen war. Nach vorläufigen Angaben werden zehn Seeleute vermisst, fünf weitere seien verletzt. Das Kriegsschiff sei am Heckteil beschädigt worden.

    Nach vorliegenden Angaben fährt die  „USS John S. McCain“ aus eigener Kraft in Richtung des Hafens von Singapur.

    Die See- und Hafenadministration von Singapur hat eine Untersuchung zu dem Schiffsunglück eingeleitet.

    Der Raketenzerstörer „USS John S. McCain“  wurde nach dem Großvater und dem Vater des US-Senators John McCain benannt, die im Zweiten Weltkrieg als Admirale gedient hatten. Der Senator schrieb auf Twitter, er und seine Frau würden für die Besatzungsmitglieder der „John McCain“ beten und seien den Such- und Rettungsmannschaften für ihren Einsatz dankbar.

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    Tags:
    Rettungsmannschaften, Kollision, Öltanker, Raketenzerstörer, See- und Hafenadministration, US-Navy, Facebook, Twitter, John McCain, John Richardson, Malakka, Singapur, USA
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