19:21 05 Dezember 2019
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    Frauen in Miniröcken bewogen Trump zur neuen Afghanistan-Strategie - WP

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    Unterschiedliche Gründe sollen US-Präsident Donald Trump zur Ausweitung des amerikanischen Militäreinsatzes in Afghanistan bewogen haben. Unter diesen Faktoren war aber ein ganz besonderer – und zwar ein Bild von afghanischen Frauen in Miniröcken auf den Straßen von Kabul, wie die Zeitung „The Washington Post“ (WP) berichtet.

    Bei dem Versuch, Trump zur Aufstockung des Truppenkontingents in Afghanistan zu überreden, hat der Sicherheitsberater Herbert McMaster laut dem Blatt dem Staatschef gezeigt, dass das Land kein „hoffnungsloser Ort“ sei.

    „Er legte Trump ein Schwarzweißbild aus dem Jahr 1972 vor, auf dem Frauen in Miniröcken durch die Straßen von Kabul spazieren, um ihm zu zeigen, dass dort westliche Werte früher existiert hatten und zurückkehren könnten“, heißt es in dem Artikel.

    Am 22. August hatte Trump eine neue Strategie für Afghanistan verkündet. Ihr Ziel bestehe darin, es zu verhindern, dass Afghanistan zu einem sicheren Rückzugsort für Terroristen werde, die dann die USA und deren Verbündete angreifen könnten.

    Der amerikanische Staatschef ging aber nicht darauf ein, wie lange die US-Kräfte in Afghanistan bleiben sollen. Auch zu der Zahl der zusätzliche Soldaten, die in das Land entsendet werden sollen, sagte er nichts. Zuvor war berichtet worden, dass der US-Verteidigungsminister James Mattis das Truppenkontingent um weitere 4000 Soldaten aufstocken wolle. Derzeit sind gut 8000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.

     

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    Tags:
    Militär, Strategie, Rock, Frauen, Herbert McMaster, Donald Trump, Kabul, Afghanistan, USA