22:36 28 März 2020
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    Washington befindet sich in einer unbezahlbaren „Sanktionsschuld“ vor Russland, aber Russland wird keine Gegenmaßnahmen treffen, die seine Interessen sowie die regionale und globale Stabilität beeinträchtigen können. Dies erklärte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow.

    Ihm zufolge stehen „insgesamt 400 russische Organisationen und 200 Bürger unter den US-Sanktionen“.

    „Wenn wir das jetzt mit dem vergleichen, was von Russland als Antwort unternommen wurde, dann sehen Sie, dass die amerikanische Schuld uns gegenüber im Großen und Ganzen endlos ist. Wir können mit vollem Recht aus der Logik der internationalen Beziehungen und völkerrechtlichen Doktrin, die ähnliche Antworten auf feindliche Handlungen erlaubt, verschiedene Maßnahmen gegen die USA in diesen Bereichen anwenden, aber wir verstehen —in einigen Fällen wäre dies eine Handlung zu unserem Schaden“, so Rjabkow.

    Laut seinen Worten können solche Handlungen in einigen Fällen, „wenn sie asymmetrisch,  nicht spiegelbildlich sind, der regionalen und globalen Sicherheit schaden“.

    „Deshalb haben wir den Dialog mit den USA in Bezug auf die regionalen Konflikte nicht beendet, außerdem haben wir in der letzten Zeit im Dialog mit den Vereinigten Staaten zu Syrien ernsthafte Fortschritte gemacht“, sagte Rjabkow und ergänzte, dass Moskau bereit sei, die Erörterung von Fragen der strategischen Stabilität fortzusetzen.

    „Russland ist sich seiner Verantwortung in diesem Bereich voll bewusst“, sagte der russische Vize-Außenminister.

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    Tags:
    schuld, Sanktionen, Sergej Rjabkow, Washington, Russland