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19:56 15 Juli 2019
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    US-Verteidigungsminister James Mattis und ukrainischer Präsident Petro Poroschenko in Kiew

    Pentagon-Chef zu möglicher Versorgung Kiews mit letalen Waffen

    © Sputnik / Michail Palinshak/Pressedienst des ukrainischen Präsidenten
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    Die USA behandeln zurzeit laut ihrem Verteidigungsminister James Mattis die Möglichkeit, die Ukraine mit tödlichen Waffen zu beliefern.

    „Ich kehre heim und werde abhängig davon, was ich gesehen und erfahren habe, natürlich die Staatsführung über sehr konkrete Sachen informieren, die ich für eine Umsetzung empfehlen werde“, sagte Mattis am Donnerstag bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew.

    Mattis zufolge erweisen die USA der Ukraine bereits Hilfe.  

    „Unlängst haben wir die Lieferungen von Technik im Gesamtwert von 175 Millionen US-Dollar (ca. 148 Millionen Euro — Anm. d. Red.) gebilligt, darunter Spezialausrüstungen, die der Ukraine eine größere Verteidigungsfähigkeit bieten werden“, fügte der Pentagon-Chef hinzu.

    Wie Poroschenko dazu sagte, braucht die Frage in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine „Ruhe“, bis eine endgültige Entscheidung darüber getroffen worden ist. Zudem betonte der Präsident, er sei mit dem Niveau der Kooperation mit Washington durchaus zufrieden.

    Mattis hält sich zurzeit zu einem Besuch in der Ukraine auf. 

    Die Ukraine versucht schon seit drei Jahren die USA davon zu überzeugen, letale Waffen an das Land zu liefern – jedoch erfolglos. Washington erweist Kiew militärische Hilfe, aber nur in Form von Uniformen, Ausrüstungen und Ausbildung von Soldaten.   

    Russland hatte wiederholt vor den Waffenlieferungsplänen in die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt aus seiner Sicht lediglich zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen werde. Auch der Großteil europäischer Politiker hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.

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    Tags:
    letale Waffen, Waffenlieferungen, Pentagon, James Mattis, Petro Poroschenko, Russland, Donbass, USA, Ukraine