11:42 08 August 2020
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    Die russischen Streitkräfte haben bei ihrem Anti-Terror-Einsatz in Syrien nach eigenen Angaben erstmals gleichzeitig luft- und seegestützte Präzisionswaffen in einem Angriff eingesetzt.

    „Im Zuge der Sonderoperation in Syrien (…) sind luft- und seegestützte Präzisionswaffen erstmals auf einem Schlachtfeld eingesetzt worden. Die luft- und seegestützten Waffen wurden in einem Angriff eingesetzt“, teilte General Igor Makuschew, stellvertretender Generalstabschef Russlands, am Freitag mit.

    Militärexperte Alexander Schilin verriet in einem Gespräch mit Sputnik einige Details. Nach seinen Angaben war der Angriff gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) gerichtet und „so geplant, um denkbar viele Kämpfer, Kriegsgerät und Waffenlager mit einem Schlag zu treffen“.

    Im Rahmen dieser gemeinsamen Aufgabe seien den Fliegern und den seegestützten Kräften Sektoren zugewiesen worden. „Der Schlag war verheerend und überraschend. Die Militanten trugen große Verluste davon, weshalb die Amerikaner damit begannen, dem IS Deckung zu geben, und leider auch Zivilisten intensiv bombardierten“, so Schilin. „Das wurde getan, um die Aufmerksamkeit abzulenken und unsere Jungs zu stoppen.“

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Syrien, Russland