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04:49 24 Oktober 2019
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    S-300

    Serbien muss mit ernsthaftem Druck der Nato wegen russischen S-300 rechnen

    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    Politik
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    Serbien will russische Raketenabwehranlagen S-300 kaufen, beide Länder verhandeln bereits über die Lieferbedingungen. Doch die Nato wird wohl ihr Bestes tun, um den Deal platzen zu lassen, meint der Militärexperte und Chefredakteur des russischen Magazins „Nationale Verteidigung“, Igor Korotschenko.

    „Die Nato wird diesen Deal mit allen Mitteln behindern, Belgrad unter Druck setzen und erpressen mit Blick auf Serbiens Interesse am EU-Beitritt“, sagte Korotschenko in einem Gespräch mit Sputnik.

    „Der Kampf wird kein Kinderspiel sein. Belgrad wird massiv unter Druck gesetzt, um diesen Vertrag zu torpedieren“. 

    Für die nationale Sicherheit Serbiens, das 1999 von der Nato bombardiert worden sei, sei die Stärkung der eigenen Flugabwehr ein grundlegendes Element. „Deswegen ist das Interesse Serbiens an russischen Flugabwehrraketenkomplexen S-300 sehr groß“. Moskau und Belgrad verhandeln aktiv sowohl über die Lieferung von S-300 als auch von Kampfflugzeugen Mig-29. Das Problem bei den Deal ist dem Experten zufolge nur die Frage, wie Serbien für diese Technik zahlen wird. „Sollte dieser Vertrag umgesetzt werden, wird das zu einem sehr ernsthaften geopolitischen Schritt“. 

     

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    Tags:
    Kauf, Druck, Sicherheit, S-300, NATO, Serbien, Russland