19:36 17 Februar 2020
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    Nach einer ganzen Serie von Abstürzen von US-Kipprotor-Flugzeugen vom Typ Bell-Boeing MV-22 „Osprey“, werden in Japan und besonders auf der Insel Okinawa, wo die Maschinen stationiert werden, Sicherheitsbedenken laut. Das meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

    Am 5. August ist Berichten zufolge eine MV-22 „Osprey“ der US-Marine vor der Ostküste Australiens abgestürzt. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Im Dezember 2016 stürzte eine Maschine direkt vor Okinawas Küste ab.

    In einer Protestnote an die japanische Regierung fordern die Parlamentarier der Präfektur von Okinawa nun, die Stationierung der Flugzeuge auf der Insel zu beenden. Der Militärflughafen soll zudem ab Februar 2019 nicht mehr genutzt werden. Aus Sicht der Abgeordneten haben die Zwischenfälle mit den Maschinen  zu einem „erhöhtem Misstrauen gegenüber den USA und der japanischen Regierung“ geführt.

    Die Inselbewohner würden mittlerweile um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten, da sich der US-Militärstützpunkt „Futenma“ direkt inmitten der hoch besiedelten Stadt Ginowan befindet.

    Okinawa stellt nur 0,6 Prozent des japanischen Territoriums dar. Trotzdem befinden sich dort 74 Prozent der US-Militärobjekte und mehr als die Hälfte aller US-Streitkräfte in Japan. Laut der Präfektur Okinawa befinden sich auf der Insel 25.800 amerikanische Militärangehörige und 19.000 Familienangehörige sowie Zivilisten aus den USA.

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    Tags:
    MV-22 Osprey, Okinawa, Japan, USA