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    Proteste gegen Nordkorea (Archivbild)

    „Sanktionen gegen Nordkorea nicht endlos möglich“

    © AP Photo / Lee Jin-man
    Politik
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    Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow rechnet mit möglichen Reaktionen der USA auf Nordkoreas jüngsten Raketenstart. Aus seiner Sicht werden neue Sanktionen das Problem aber nicht lösen.

    Rjabkow berief sich auf Erfahrungen mit solchen Situationen und vermutete, dass die USA und ihre Verbündeten das Sanktionsregime verstärken würden. Das Problem werde es aber nicht lösen.

    „Schon ist es allen klar, dass die Ressource des Sanktionsdruckes erschöpft ist“, sagte Rjabkow.

    Der UN-Sicherheitsrat dürfe keine Resolutionen verabschieden, die „keine klaren Hinweise enthalten, dass nur eine politische und keine militärische Lösung des Problems zulässig“ sei, so der Vize-Außenminister. Zugleich dürften keine Vorschriften enthalten sein, die einseitige Sanktionen ausschließen.

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    Rjabkow bestätigte die Tendenz zur Eskalation in der Region. Seiner Meinung nach sollen unter anderem Manöver Südkoreas und der USA Pjöngjang zum neuen Raketenstart provoziert haben. Er rechne bezüglich der Sicherheitslage in Nordostasien Unruhe, so der Vize-Außenminister.

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    Tags:
    Rakete, Sergej Rjabkow, Russland, Südkorea, USA, Nordkorea