03:21 26 Oktober 2020
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    Die im Donbass nicht registrierte religiöse Organisation „Zeugen Jehovas“ wird beschuldigt, mit Kiew zusammenzuarbeiten. Das hat der Pressedienst des Ministeriums für Staatssicherheit der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik mitgeteilt.

    Das Ministerium bezeichnet die Religionsgemeinschaft als einen „aktiven Einflussagenten“  von Seiten des  Kiewer Geheimdienstes SBU. Sie soll zudem mit neonazistischen Gruppierungen kollaboriert haben.

    Bei der Durchsuchung von Räumlichkeiten, die von den „Zeugen Jehovas“ in Lugansk  und Altschewsk gemietet worden sind, seien Propagandamaterialien mit Nazi-Symbolen sowie Flugblätter mit Aufforderungen zur Zusammenarbeit mit dem SBU beschlagnahmt worden. Dieselben Materialien seien zuvor von Unbekannten in der Stadt verbreitet worden.

    Außerdem seien elektronische Datenträger mit Texten gefunden worden, die „Hass und Feindseligkeit verbreiten sowie Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit diskriminieren und entwürdigen“. Es werde weiter ermittelt.

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    Zeugen Jehowas, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Donbass, Lugansk, Ukraine