15:07 03 Juni 2020
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    Donald Trump Jr., Sohn des US-Präsidenten, will im Oberhaus des US-Kongresses (Senat) im Rahmen der Ermittlungen über Verbindungen seines Vaters zu Russland auftreten. Das meldet der TV-Sender CNN unter Verweis auf den Pressesprecher des Vorsitzenden des Rechtsausschusses des US-Senats am Mittwoch.

    Dem Bericht nach erfolgt die Anhörung hinter verschlossenen Türen.  Der Ausschuss und Trump Jr. hätten das Datum der Anhörung vereinbart, allerdings werde es noch nicht genannt. Der TV-Sender CNN erinnerte daran, dass der Vorsitzende des Rechtsausschusses des US-Senats, Chuck Grassley, im Interview mit dem Sender zuvor erklärt hatte, die Anhörung finde spätestens im September statt.

    Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits am 20. Juli gemeldet, Trump Jr. wolle im US-Senat im Rahmen der Anhörungen zum „Russia Case“ auftreten. Zudem sollten laut Reuters im Senat noch der Schwiegersohn und Berater des US-Staatschefs, Jared Kushner, und der Führer der Wahlkampagne des US-Präsidenten, Paul Manafort, angehört werden. Das Anhörungsverfahren wurde damals auf den 26. Juli geplant. Nach Agenturangaben soll  Trump Jr. über Treffen mit der russischen Rechtsanwältin Natalia Wesselnizkaja gefragt werden.

    Beide hätten sich während der US-Präsidentschaftswahlkampagne 2016 getroffen, berichtete die US-Zeitung „The New York Times“. Später hatte Trump Jr. seinen Briefwechsel mit dem Vermittler der Begegnung öffentlich gemacht. Im Interview mit dem US-Sender Fox News erklärte er, dass das Treffen mit der russischen Anwältin eine „reine Zeitvergeudung“ gewesen war. Der Präsidentensohn  unterstrich, dass es während des Treffens um das Verbot der Adoption von Kindern in Russland durch die US-Amerikaner ging, das als Gegenschritt auf das Magnitski-Gesetz verabschiedet worden war. Das Weiße Haus hatte das Gesprächsthema bestätigt.

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    Tags:
    Anhörungen, Wahlkampagne, Aussage, The New York Times, CNN, US-Rechtsausschuss, US-Kongress, US-Senat, Fox News, Reuters, Sergej Magnitski, Paul Manafort, Jared Kushner, Natalia Wesselnizkaja, Donald Trump Jr, Donald Trump, Russland, USA