04:00 21 November 2019
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    „Launen der Nationalisten“: Kiew will Krim vom Festland trennen – Halbinsel reagiert

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    Kiews feindliche Initiativen, die Krim durch einen Kanal vom Festland zu trennen, befördern laut dem Chef des Krim-Ausschusses für auswärtige Beziehungen, Saur Smirnow, die „Launen der Nationalisten“ und führen zu einer internationalen Isolation der Ukraine.

    „Wenn die Ukraine denkt, dass der Bau einer Kanalanlage die Krim zu einer Insel macht, so muss man ihnen aufs Gemüt schlagen. Die Krim wird nie eine Insel sein, da sie sich für Jahrhunderte mit Russland wiedervereinigt hat und die Errichtung der Brücke über die Straße von Kertsch die Landverbindungen nur weiter festigen wird“, sagte Smirnow am Samstag gegenüber RIA Novosti.     

    Zuvor wurde auf der offiziellen Webseite des ukrainischen Staatschefs Petro Poroschenko eine Petition mit der Initiative veröffentlicht, einen Kanal zwischen dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zu schaffen und damit die Halbinsel Krim vom Festland zu trennen.  

    Im März 2014 war die Krim wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in der Ukraine, den die meisten Krim-Bewohner nicht anerkannten. Die Regierung in Kiew betrachtet die Krim weiter als ukrainisches Gebiet.

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    Petro Poroschenko, Saur Smirnow, Asowsches Meer, Schwarzes Meer, Krim, Russland, Ukraine