23:01 01 Juni 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    812136
    Abonnieren

    Die niederländischen Behörden wollen laut der Ministerin für Handel und Entwicklung, Lilianne Ploumen, die Teilnahme von zwei niederländischen Unternehmen am Bau der Riesenbrücke zwischen dem russischen Festland und der Schwarzmeerhalbinsel Krim auf Rechtmäßigkeit prüfen. Das teilte der Fernseh- und Radiosender NOS mit.

    Wie die Zeitung „De Gelderlander“ zuvor berichtete, hat das Unternehmen „Dematec Equipment“ eine Spezialmaschine für den Brückenbau hergestellt. Ein weiteres Unternehmen, „Bijlard Hydraliek“, habe „den wichtigsten Bauteil“ für diese Technik gestellt.

    Die Ministerin bestätigte gegenüber NOS, die Gesetzlichkeitskontrolle stehe bevor.

    „Auch wenn es keine Gesetzesverstöße gegeben hat, rechnet die niederländische Regierung damit, dass die Unternehmen ihre internationalen Geschäfte aus sozialer Sicht verantwortungsbewusst führen“, wird Ploumen von NOS zitiert.

    Nach Angaben des Senders hat der Leiter von „Dematec Equipment“, Van den Heuvel, erklärt, gegen die von der EU verhängten Sanktionen werde nicht verstoßen, weil das Unternehmen auf russischem Territorium arbeite.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Spektakulär: So sieht der Eisenbahnbogen der Krim-Brücke von der ISS aus
    Krim: Brücke nach Russland fast fertig – ukrainischer Nationalist dreht durch
    Montage des 5000-Tonnen-Brückenbogens für Krim-Brücke vollendet – VIDEO
    Tags:
    Engagement, Brücke, Krim, Russland, Niederlande