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08:37 15 Oktober 2019
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    Julian Assange in Londoner Botschaft Ecuadors (Archivbild)

    Assange erinnert an Unantastbarkeit russischer diplomatischer Objekte

    © AP Photo / Kirsty Wigglesworth
    Politik
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    Der Gründer der Enthüllungs-Webseite WikiLeaks, Julian Assange, hat am Samstag an die Unantastbarkeit russischer diplomatischer Objekte in den USA erinnert.

    „Wenn Russlands Missionen zu üblichem diplomatischen Eigentum zählen, sind sie gemäß dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen (WÜD), das von den USA unterzeichnet wurde, unantastbar“, schrieb Assange auf Twitter.

    ​Es spiele keine Rolle, was Russland mit seinen Objekten tue. „Sobald die USA zustimmen, sie als diplomatische Posten einzuordnen, werden sie unantastbar“, so der Australier weiter. 

    Zuvor hatte das US-Außenministerium mitgeteilt, dass Russland aufgefordert wird, bis zum 2. September sein Generalkonsulat in San Francisco sowie eine Kanzlei in Washington DC und eine konsularische Abteilung in New York City zu schließen. Am Freitag wurde bekannt, dass US-Geheimdienste am Samstag eine Durchsuchung in dem Konsulat und in den Wohnungen der Mitarbeiter durchführen wollen.

    Diese Entscheidung sei eine Reaktion auf die Ausweisung von 700 US-Diplomaten aus Russland Ende Juli. In der Pressemitteilung wird dieser Schritt der russischen Regierung als „unangebrachte und für die Beziehungen schädliche“ Aktion bezeichnet.

    Das russische Außenministerium hat die Entscheidung Washingtons bereits als groben Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnet. Moskau behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, hieß es.

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    Tags:
    Konsulat, Diplomaten, Julian Assange, Russland, USA