19:30 19 September 2018
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    „Hexenjagd“: Krim zu Verfolgung westlicher Firmen

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    Der Chef des Krim-Ausschusses für zwischenethnische Beziehungen, Saur Smirnow, hat den westlichen Ländern empfohlen, die Verfolgung von deren Unternehmen wegen einer Zusammenarbeit mit der Krim zu stoppen.

    Zuvor hatte die niederländische Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit, Lilianne Ploumen, angekündigt, die Behörden ihres Landes würden die Teilnahme von zwei niederländischen Unternehmen am Bau der Krim-Brücke auf Rechtmäßigkeit prüfen.

    „Die Empörung des Westens wegen der Teilnahme seiner Unternehmen am Bau der Brücke über die Straße von Kertsch ähnelt einer Hexenjagd durch die mittelalterliche Inquisition", sagte er. Es sei höchste Zeit für die westlichen Länder, mit der Verfolgung ihrer Unternehmen und Bürger aufzuhören, die eine Zusammenarbeit anstreben und neue Entwicklungsaussichten auf der russischen Krim für sich entdecken wollten, betonte Smirnow. 

    Die 19 Kilometer lange Brücke über die Straße von Kertsch, die die Halbinsel Krim und mit dem russischen Festland verbinden soll, wird die längste in Russland sein. Die Brücke soll für den Autoverkehr im Dezember 2018 eröffnet werden.

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    Tags:
    Unternehmen, Zusammenarbeit, Brücke, Saur Smirnow, Straße von Kertsch, Westen, Niederlande, Krim, Russland