23:46 09 April 2020
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    Ungefähr 1.300 ausländische IS-Kämpfer haben sich der irakischen Armee während der Befreiung der Stadt Tal Afar im Nordwesten des Landes ergeben, meldet die irakische Nachrichtenagentur Shafaaq mit Verweis auf irakische Militärs.

    Alle Gefangengenommenen befinden sich im Militärlager Hamam al-Alil südlich von Mossul. Die meisten sind laut der Agentur „Afghanen, Tschetschenen, Russen, Franzosen und Briten“. Sie sollen nach dem Ende des islamischen Opferfestes in eine andere Unterkunft gebracht werden.

    Am Donnerstag hatte der irakische Premierminister Haidar al-Abadi den vollständigen Sieg der irakischen Streitkräfte über die Terrormiliz „Islamischer Staat" in der Stadt Tal Afar verkündet, die westlich von Mossul liegt. Ihm zufolge ist die gesamte nördliche Provinz Ninawa von den Terroristen befreit worden. Mehr als 2.000 Kämpfer des „Islamischen Staates“ seien getötet worden.

    Mehr zum Thema: Befreiung von Tal Afar: Irak vernichtet tausende IS-Kämpfer

    Die Offensive wurde Ende August von irakischen Regierungskräften durchgeführt, bei der die Stadt Tal Afar und die gesamte Provinz Ninawa befreit wurden.

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    Tags:
    Gefangenschaft, Terrormiliz Daesh, IS, Haidar al-Abadi, Mossul, Tal Afar, Irak