16:18 21 September 2020
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    Burma wird von den blutigsten Gewaltaktionen seit Jahren erschüttert. Der Moskauer Experte Alexander Gusjew schließt nicht aus, dass die Eskalation teils von außen provoziert wurde.

    „Die gegenwärtige Situation, die sich in Myanmar (Burma) ergibt, ist selbstverständlich ein Produkt des inneren, vor allem politischen Klimas. Eine äußere Einwirkung derjenigen Kräfte, die eine Destabilisierung in Myanmar anstreben, kann jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden“, so der Experte.

    Es sei kein Geheimnis, so Gusjew, dass „es Kräfte gibt, die die US-Flagge über Burma hissen möchten“.

    Derzeit investiere China verstärkt in  die Wirtschaft des südostasiatischen Staates – zwei Ölhäfen  und eine verbindende Autobahn. Zu alledem sei Burma ein recht wichtiger strategischer Partner von Nordkorea.

    Rohingya-Flüchtlinge
    © REUTERS / Mohammad Ponir Hossain

    „Die Amerikaner sind selbstverständlich gegen die Stärkung Chinas in dieser Region und werden alles tun, um interne Konflikte nicht nur in Myanmar, sondern auch in anderen Ländern Südostasiens zu fördern“, schließt Gusjew.

    Die burmesische Armee geht in der Unruhenprovinz Rakhine gegen islamistische Rebellen vor, nachdem diese Polizei- und Militärposten attackiert hatten. Die blutigen Unruhen kosteten in den letzten Tagen rund 30 Sicherheitskräfte und etwa 370 Rebellen das Leben. Zehntausende Angehörige der Volksgruppe Rohingya  sind laut der UN ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

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    Tags:
    USA, China, Burma