03:27 07 April 2020
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den Plan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die Entsendung von UN-Friedenstruppen in den Donbass kommentiert.

    „Jegliche Friedenstruppen dürfen am Berührungspunkt der Konfliktseiten mit Einwilligung dieser Konfliktseiten stationiert werden. Wie Sie wissen, ist Russland keine Seite dieses Konflikts. Der Konflikt muss vor allem zwischen Kiew und den Regierungen der Volksrepubliken Lugansk und Donezk besprochen werden, deswegen ist es sicherlich eine Hauptmodalität“, so Peskow am Donnerstag vor Journalisten. „Es wäre sinnlos, diese abzulehnen, und unlogisch, sie zu abstrahieren.“

    Dabei fügte er hinzu, dass Moskau nicht mit den Erklärungen aus Kiew einverstanden sei, wonach Russland eine Konfliktseite im Südosten der Ukraine darstelle.

    Ukrainischer Präsident Petro Poroschenko
    © Foto : Ukrainian Presidential Press Service
    Am Donnerstag hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass Kiew dazu bereit sei, die Frage über die Entsendung von Friedenstruppen in den Donbass mit der Uno zu besprechen. Dabei sagte er, dass die Mission auf dem ganzen Donbass-Territorium stationiert werden und keine russischen Vertreter enthalten solle. Die Entsetzung der Friedenstruppen solle nicht mit den selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk vereinbart werden.

    Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin angekündigt, das russische Außenministerium werde dem UN-Sicherheitsrat  eine Resolution über die Stationierung von UN-Friedenssoldaten in der Ost-Ukraine vorlegen. Die UN-Blauhelme sollen sich ihm zufolge nur an der Trennungslinie ausschließlich zum Schutz der OSZE-Mission befinden. Die Lösung dieser Frage werde aber erst nach dem Rückzug schwerer Technik und unter Bedingung eines direkten Kontakts mit Vertretern der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk möglich.

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    Kommentar, Krieg, Friedenstruppen, UN, Dmitri Peskow, Petro Poroschenko, Russland, Ukraine