20:37 11 August 2020
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    Das russische Verteidigungsministerium hat erstmals offizielle Angaben zum Tod sowjetischer Bürger auf Kuba während der akuten Phase der Karibik-Krise Anfang der 1960er Jahre veröffentlicht.

    Präsident Wladimir Putin bei Besuch bei der Raumfahrtbehörde Roskosmos (Archivbild)
    © Sputnik / Sergej Gunejew

    „Nach Angaben des Verteidigungsministeriums Russlands sind vom 1. August 1962 bis 16. August 1964 auf Kuba 64 Sowjetbürger getötet worden“, teilt das Verteidigungsministerium auf seiner Webseite mit.

    Die Publikation erfolgt zum 55. Jahrestag der Lieferung sowjetischer ballistischer Raketen nach Kuba. Die Geheimoperation „Anadyr“ war die Antwort auf die Stationierung US-amerikanischer Raketen in der Türkei und in Italien sowie auf eine drohende US-Invasion auf Kuba.

    Zuvor waren keine genauen Angaben zu den Verlusten der Sowjetunion während der Anadyr-Operation auf Kuba veröffentlicht worden.

    Am 9. September 1962 waren erste sowjetische ballistische Raketen und nachher auch atomare Sprengsätze nach Kuba gebracht worden. Die Idee, atomar bestückte Raketen auf Kuba zu stationieren, stammte von Nikita Chruschtschow, dem ersten Sekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR.

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    Tags:
    Kuba-Krise, Verluste, Verteidigungsministerium, Nikita Chruschtschow, Sowjetunion, Kuba