02:12 28 Oktober 2020
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    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat einen Brief an den UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, gerichtet, in dem er dazu aufgerufen hat, die humanitäre Hilfe für Syrien durch die Uno und andere Organisationen zu intensivieren. Das hat Russlands Verteidigungsministerium am Montag mitgeteilt.

    Schoigu machte darauf aufmerksam, dass die internationale Gemeinschaft noch aktiver der syrischen Bevölkerung helfen solle, wobei sie sich an dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser, Schulen, Krankenhäuser und Infrastrukturobjekte beteiligen solle.

    „Im Dokument heißt es, dass die Regierungstruppen mit Unterstützung der russischen Luft- und Weltraumkräfte große Territorien Syrien befreit haben. Dabei wurden Bedingungen für den Wiederaufbau eines friedlichen Lebens geschaffen. Aber nicht alle Syrer, so Schoigu, können in ihre Häuser zurückkehren“, so das Ministerium.

    „Viele Ortschaften wurden durch Terroristen zerstört. Tausende Wohnhäuser, Schulen und medizinische Behörden sowie Objekte der Sozial-Infrastruktur sind jetzt Ruinen“, heißt es weiter.

    Russland gewährleistet demnach humanitäre und medizinische Hilfe und beschäftigt sich u. a. mit der Minenräumung der befreiten Territorien. Damit Hunderttausende Flüchtlinge zurück nach Hause können, benötige Syrien die Bündelung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft.

    Auf der offiziellen Seite des russischen Verteidigungsministeriums wurde eine Liste mit allen Städten und Ortschaften veröffentlicht, die besonders hilfsbedürftig seien.

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    Tags:
    humanitäre Hilfe, Uno, Staffan de Mistura, Sergej Schoigu, Syrien, Russland