16:23 21 September 2020
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    Russlands Ermittlungskomitee hat 20 Ermittlungen gegen hochrangige ukrainische Militärs, die am Donbass-Konflikt teilgenommen hatten, eingeleitet. Das hat die Sprecherin der Behörde, Swetlana Petrenko, mitgeteilt.

    „Das russische Ermittlungskomitee hat Beweise der Verbrechen gegen den Frieden und die Sicherheit in der südöstlichen Ukraine gesammelt und Dutzende Verbrechen gegen die russischsprachige Bevölkerung vom Donbass dokumentiert“, betonte sie.

    Ihr zufolge wird wegen des Genozides sowie des Einsatzes verbotener Kriegsmittel und —methoden ermittelt. Unter Verdacht stehen der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak, seine Stellvertreter, Iwan Rusnak, Iwan Schewtschuk, Igor Pawlowskij, Aleksander Dubljan, sowie der Chef des Generalstabs, Wiktor Muschenko, und seine Stellvertreter, Igor Kolesnik, Sergej Bessarab und Wladimir Chischij.

    Mehr zum Thema: UN-Blauhelme für Donbass: Putins Vorstoß stößt auf Widerstand der Ukraine

    Das Komitee geht davon aus, dass diese Personen in den Jahren 2016/2017 Militäroperationen geleitet hatten und dabei „Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wissentlich verbrecherische Befehle erteilt hatten“. Es sei angeordnet worden, Objekte der Zivilinfrastruktur in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gezielt mit Artillerie zu beschießen.

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    Tags:
    Genozid, Ermittlungskomitee Russland, Swetlana Petrenko, Donbass, Ukraine, Russland