13:16 14 Juli 2020
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der ARD-Sendung „Wahlarena“ noch einmal betont, dass sie keine Obergrenze für Flüchtlinge einführen wolle. Damit positioniert sie sich gegen die Forderung der Schwesterpartei CSU, eine solche Obergrenze von 200.000 neu ankommenden Flüchtlingen festzulegen.

    Wie die "Zeit" berichtet, erklärte die Bundeskanzlerin bei der Live-Sendung im ARD: "Meine Haltung zu der Obergrenze ist ja bekannt, dass ich sie nicht will. Ich möchte sie nicht. Garantiert. Ich halte sie auch nicht für praktikabel."

    Merkel erklärte weiterhin, dass die Lösung der Flüchtlingsfrage nicht allein auf Rechnung der örtlichen Bevölkerung ausgetragen werden solle sowie dass eine für die gesamte EU „komfortable“ Lösung gefunden werden müsse.

    Zuvor hatte CSU-Chef Horst Seehofer erklärt: "Wir sind für die Obergrenze und die werden wir mit allem Nachdruck vertreten, vor und nach der Wahl."

    Darauf reagierte Merkel mit den Worten, man habe schon immer Differenzen in einigen Punkten mit der Schwesterpartei gehabt, jedoch würden viele inhaltliche Übereinstimmungen die beiden Parteien verbinden.

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    Tags:
    Flüchtlinge, ARD, Horst Seehofer, Angela Merkel, Deutschland