09:04 20 April 2019
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    Das russische Verteidigungsministerium in Moskau (Archivbild)

    Terrorismus-Gefahr an südlicher Grenze der GUS-Staaten – russischer Generalstab

    © Sputnik / Natalja Seliwerstowa
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    Die terroristische Gefahr an den südlichen Grenzen der GUS-Staaten (die Gemeinschaft unabhängiger Staaten) steigt. Das hat der stellvertretende Chef des Generalstabes der russischen Streitkräfte, Sergej Istrakow, am Dienstag mitgeteilt.

    Die Analyse der gegenwärtigen Bedrohungen für die Sicherheit der Mitgliedstaaten zeige deutlich, dass die terroristische Bedrohung anhalte und an den südlichen Grenzen der GUS zunehme. Das sagte Istrakow in Bischkek nach der Sitzung des Komitees der Stabschefs der GUS-Mitgliedstaaten.

    Bei der Sitzung seien die Ergebnisse von Zusammenarbeit der GUS-Streitkräfte im laufenden Jahr ausgewertet und gemeinsame Aktionen für die nahe Zukunft vereinbart worden.

    „Die Entscheidungen des Komitees von Stabschefs sind auf die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung und Sicherheit ausgerichtet. In dieser Hinsicht hat der Austausch von Gedanken und Erfahrungen über die Bekämpfung des internationalen Terrorismus stattgefunden und es wurden konkrete gemeinsame Schritte in dieser Richtung geplant“, erklärte Istrakow.

    Die russischen Streitkräfte hätten Informationen und Erfahrungen auf der Grundlage ihres Antiterror-Einsatzes in Syrien bereitgestellt. Diese würden Besonderheiten der Ausbildung und Handlungen von Spezialisten auf dem Gebiet der Minenräumung und Strahlung sowie chemischen und biologischen Schutz betreffen.

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    Tags:
    Bedrohung, Terrorismus, Sitzung, GUS-Ausschuss, Generalstab der russischen Streitkräfte, Syrien, Bischkek, Russland