16:28 20 November 2017
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    Kreml: Berichte über FBI-Ermittlung gegen Sputnik sind besorgniserregend

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    Die Vernehmung des ehemaligen Angestellten der Agentur Spuntik, Andrew Feinberg, steht laut dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in Widerspruch zu Meinungspluralismus und Pressefreiheit.

    Im Kreml errege die Information über diese Ermittlung Besorgnis.

    „Wir verfügen über keine detaillierten Informationen — die Vernehmung von Journalisten oder Ex-Journalisten im Zusammenhang mit ihrer journalistischen Tätigkeit… zeugt aber jedenfalls davon, dass sich ernsthafte Probleme mit der Zensur und der Einschränkung der Arbeit der Medien abzeichnen. Das erregt unsere Besorgnis“, so Peskow.

    Der Kreml-Sprecher betonte zugleich, dass in Russland ebenfalls ausländische Journalisten arbeiten würden und ihre Tätigkeit durch das russische Gesetz über Massenmedien geregelt werde. „Es werden weder eine Zensur noch Verfolgungen im Zusammenhang mit dem Inhalt zugelassen. Ausländische Medien verfügen über die gleichen Rechte wie die einheimischen“, betonte Peskow.

    Zuvor hatten US-Medien unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet, dass die US-Bundespolizei FBI den ehemaligen Sputnik-Angestellten Andrew Feinberg vernommen hatte. Das ist im Rahmen der Ermittlung von Berichten darüber geschehen, dass die Agentur angeblich als ein Mittel russischer Propaganda dient und damit die Richtlinien des Foreign Agents Registration Act (FARA) bricht.

    Laut dem Nachrichtenportal Yahoo News hat das FBI durch Feinberg und einen anderen ehemaligen Angestellten des Washingtoner Büros der Agentur, John Fionda, auch Zugang zum Schriftverkehr von Sputnik bekommen.

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    Tags:
    Journalisten, Arbeit, Medien, Einschränkungen, Zensur, Besorgnis, Ermittlung, Kreml, FBI, Sputnik, Dmitri Peskow, USA, Russland
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