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    Zehn Tage nach dem Test einer Atombombe in Nordkorea, haben südkoreanische Experten Spuren eines radioaktiven Gases in Luft-, Boden- und Wasserproben gefunden. Dies teilte eine südkoreanische Komission mit, die sich mit Atomsicherheit befasst.

    Bei der Analyse seien aus Nordkorea stammende Xenon-133-Isotope festgestellt worden, die allerdings nicht über den Typ des getesteten Sprengsatzes zeugen können. Um zu bestimmen, ob die Bombe aus radioaktivem Plutonium oder Uran hergestellt worden ist, müssten weitere andere Partikel gefunden werden. Auch seien keine für eine Wasserstoffbombe üblichen Isotope Deuterium und Tritium entdeckt worden.

    Am 3. September hatte Nordkorea im staatlichen Fernsehen einen erfolgreichen Test eines Wasserstoff-Sprengkopfes gemeldet. Als Reaktion darauf legten die USA dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zu Nordkorea vor. Am Montag hatte der UN-Sicherheitsrat einstimmig neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.

     

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    Tags:
    Südkorea, Nordkorea