10:51 21 September 2017
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    Focus-Standort in Düsseldorf (Archivbild)

    Putin-Beleidigung: Kreml attestiert „Focus“-Magazin "äußerste Russophobie"

    CC BY-SA 3.0 / Frank Vincentz / Eigenes Werk
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    Nachdem „Focus“ den russischen Präsidenten Wladimir Putin als einen „Hund“ beschimpft hat, wirft Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dem deutschen Magazin Subjektivität und Russophobie vor. Derartige Beleidigungen seien unannehmbar.

    „Sie hat zwar Angst vor Putins Hund, aber keine Angst vor dem Hund Putin“, schrieb „Focus“ in einem Artikel über die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    „Focus“ berichte schon immer „äußerst subjektiv“ und „äußerst russophob“ über Russland, kommentierte Peskow am Mittwoch vor Journalisten. „Deshalb zeigen wir für die Berichterstattung dieser Zeitschrift eigentlich kein großes Interesse und behandeln diese nicht als beachtenswerte Quelle“, antwortete der Kreml-Sprecher  auf die Frage, ob Putin den bettreffenden Focus-Artikel gelesen habe.

    „Andererseits ist jede Beleidigung unannehmbar. Sie schadet eher dem Image der Zeitschrift selbst“, betonte Peskow.

    Zuvor bereits hatte die russische Botschaft in Berlin den Focus-Chefredakteur Robert Schneider aufgerufen, sich für den Fehlgriff seiner Redaktion zu entschuldigen.

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