13:34 18 Februar 2020
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    Der Vertreter der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk bei den Verhandlungen in Minsk, Wladislaw Deinego, hat sich entschieden gegen die Stationierung von UNO-Friedenstruppen an der russischen Grenze ausgesprochen. Das meldet das Portal RT.

    Zuvor hatte die Sprecherin des US-State Department, Heather Nauert, eine Friedensmission der Vereinten Nationen in der Ost-Ukraine begrüßt, jedoch mit einem Vorbehalt:  Die USA wollen eine größere Mission als diejenige, die Putin vorgeschlagen habe. Aus Sicht Washingtons sollten UN-Blauhelmsoldaten auf dem ganzen Territorium der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk bis hin zur russischen Grenze stationiert werden, nicht nur entlang der Trennlinie.

    Dem entgegnete nun Deinego: „Es wird keine Friedenstruppen an unserer Grenze zu Russland geben. Wir haben keine Probleme an dieser Grenze. Dementsprechend werden dort auch keine Friedenstruppen benötigt. Ich schlage vor, die Friedenstruppen an der Grenze Österreichs und Australiens einzusetzen. Nebenbei werden sie auch die Geographie besser kennen lernen können.“

    Anfang September hatte Russlands Präsident Wladimir Putin dem amerikanischen Establishment eine niedrige Politkultur attestiert. „Es ist schwer, einen Dialog mit Menschen zu führen, die Österreich mit Australien (beide Staatsnamen hören sich auf Englisch ähnlich an: Austria bzw. Australia – Anm. d. Red) verwechseln“, sagte Putin.

     

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    Tags:
    Friedenstruppen, Donbass, Volksrepublik Lugansk, Australien, USA