06:42 20 Januar 2020
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    Venezuela hat damit begonnen, das Erdöl in Yuan statt in US-Dollar zu bewerten, erklärte Präsident Nicolás Maduro.

     „Wir verkaufen das Erdöl und unsere ganze Produktion, indem wir den Währungskorb nutzen, und bewerten es bereits in chinesischen Yuan“, sagte Maduro in einer vom TV-Sender teleSUR übertragenen Rede.

    Ihm zufolge haben sich die Behörden wegen der neuen US-amerikanischen Sanktionen, die, wie Maduro behauptet, der Oppositionär Julio Borges gefördert hatte, zu einem solchen Schritt entschieden.

     „Sie haben einen riesigen Schaden zugefügt. (…) Und wir sind gezwungen, uns zu verteidigen“, betonte der Präsident.

    Zuvor hatte Maduro seine Absicht bekundet, eine Alternative zum Dollar als Weltwährung zu schaffen, und angemerkt, dass Venezuela „sich aus den Fängen des Dollars, einer Währung, die dem Land den Atem nimmt, befreien“ wolle.

    Im August hatte der US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen Venezuela verhängt, um das „diktatorische Regime“ des Präsidenten Nicolás Maduro finanziell auszulaugen. Insbesondere ist amerikanischen Unternehmen der Handel mit neuen venezolanischen Staatsanleihen und Wertpapieren untersagt, die von der Regierung Venezuelas und der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA emittiert wurden und deren Laufzeit mehr als 30 bzw. 90 Tage beträgt. Die Sanktionen verbieten außerdem Geschäfte mit bereits existierenden Staatsanleihen sowie Dividendenzahlungen an die Regierung in Caracas.

     

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    Tags:
    Erdöl, Dollar, Währung, Nicolás Maduro, USA, Venezuela