20:20 19 Oktober 2017
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    Erste südafrikanische Kohlelieferung in der Ukraine eingetroffen

    © Sputnik/ Alexei Kudenko
    Politik
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    Das Schiff „Panamax Semiramis“ mit 80.000 Tonnen Anthrazitkohle ist aus der Republik Südafrika kommend in den ukrainischen Hafen „Juzhnij“ eingelaufen. Dies berichtet der Pressedienst des Hafens.

    Dem Bericht zufolge wurde die „Panamax Semiramis“ mit der südafrikanischen Kohle an Bord am Kai des Seehandelshafen „Juzhnij“ vertäut. Die Ladung umfasst 80.000 Tonnen.

    Laut der Meldung werde der Hafen im September sechs Schiffe mit insgesamt 530.000 Tonnen Kohle in Empfang nehmen.

    Der Leiter des Kiewer Zentrums für politische Untersuchungen und Konfliktforschung, Michail Pogrebinski, meint, die Entscheidung der ukrainischen Regierung, Kohle aus den USA zu importieren, schade den nationalen Interessen der Ukraine.

    „Diese Kohle ist knapp um das Anderthalbfache teurer wie die, die wir in Russland kaufen können, und etwa doppelt so teuer wie die Kohle aus dem Donbass. Es ist klar, dass alle, von Poroschenko bis hin zu denjenigen, die dieses Abkommen unterzeichnet hatten, strafgerichtlich verfolgt werden sollten.“, erklärt der Expert.

    Zuvor war berichtet worden, dass die USA die erste Partie Kohle im Rahmen des Abkommens zwischen den ukrainischen Firma Zentrenergo und dem US-Unternehmen Xcoal Energy&Resources geliefert haben.

    Laut dem Liefervertrag soll die Ukraine bis zum Jahresende 700.000 Tonnen Kohle aus den USA bekommen. Der Preis für die erste Lieferung beträgt 113 US-Dollar je Tonne, doch der Preis soll variabel sein.

    Im ersten Quartal dieses Jahres musste Kiew 206 Dollar je Tonne US-Kohle zahlen, was dreimal teurer ist als im selben Zeitraum des Vorjahres. Damals lag der Preis bei nur 71 Dollar.

    Tags:
    Liefervertrag, Abkommen, Hafen, Kohle, Zentrenergo, Michail Pogrebinski, Petro Poroschenko, Kiew, USA, Südafrika, Ukraine
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