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    IS online: 40.000 Anwerbe-Inhalte im Internet entfernt – russische Medienaufsicht

    © Sputnik / Alexey Malgavko
    Politik
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    Die russische Medienaufsicht Roskomnadsor hat seit 2014 in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft und den Sicherheitsbehörden des Landes rund 65.000 verbotene Internetbeiträge, darunter mehr als 40.000 Propaganda-Inhalte für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), entfernt.

    Das teilte der Chef des Bereichs Kontrolle und Aufsicht über elektronische Kommunikation bei Roskomnadsor, Jewgeni Saizew, beim Gesamtrussischen Forum „Widerstand gegen die Ideologie des Terrorismus und Extremismus in der Bildungssphäre“ mit.

    Laut Saizew werden die Entscheidungen über die Blockierung von Internetbeiträgen von der Generalstaatsanwaltschaft getroffen und sofort  an Roskomnadsor weitergeleitet.

    Er verwies auf das 2014 verabschiedete föderale Gesetz, das die Sperrung von Informationen vorsieht, die Aufrufe zum Extremismus enthalten.

    Nach Angaben Saizews sind seit November 2012 bei Roskomnadsor insgesamt rund 10.000 Beschlüsse der Staatsanwaltschaft eingegangen, laut denen verschiedene Texte, Videodateien, Bücher und Flugblätter als extremistisch eingestuft worden waren. Etwa 30.000 Webseiten wurden dabei auf die einheitliche Liste verbotener Informationen gesetzt.

    „Wir legen das Hauptgewicht auf das Entfernen verbotener Informationen und nicht auf die Blockierung von Webseiten“, betonte Saizew.

    Nach seinen Angaben sind nur 2.600 der 30.000 gesperrten Materialien blockiert worden. Die Übrigen seien von Providern oder Seitenbesitzern selbst entfernt worden, so der Roskomnadsor-Beamte.

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    Tags:
    Ideologie, Internet, Terrorismus, Roskomnadsor, Russland