18:16 11 Dezember 2017
SNA Radio
    RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan

    Mögliche Untersuchung gegen Sputnik in USA: Chefredakteurin Simonjan übt Kritik

    © Sputnik/
    Politik
    Zum Kurzlink
    3344

    Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat am Dienstag die Forderungen von drei Abgeordneten des US-Kongresses, die angebliche Einmischung des englischsprachigen Radiosenders „Sputnik International“ in die US-Präsidentschaftswahl 2016 zu untersuchen, kommentiert.

    „Einen Radiosender, der vor zwei Monaten mit der Ausstrahlung begonnen hatte, einer Einmischung in die Wahl, die im vorigen Jahr stattgefunden hatte, zu bezichtigen, ist eine neue intellektuelle Höhe des amerikanischen Establishments. Psaki (ehemalige US-Außenamtssprecherin – Anm. d. Red) applaudiert stehend“, sagte Simonjan in einem Interview für RIA Novosti.

    Zuvor hatten drei Abgeordnete des US-Kongresses, Anna Eshoo, Michael Doyle und Frank Pallone, von der Rundfunkaufsicht der USA gefordert, die angebliche Einmischung des englischsprachigen Radiosenders „Sputnik International“ in die Präsidentschaftswahl 2016 zu untersuchen. Sie hatten auf die Sendetätigkeit von „Sputnik International“ in Washington auf der Frequenz 105,5 FM hingewiesen, dabei jedoch die Tatsache ignoriert, dass die erste Ausstrahlung dort am 1. Juli 2017 erfolgt war – über ein halbes Jahr nach den Präsidentschaftswahlen. Dabei hatten die Kongressabgeordneten auch keine Argumente angeführt, wie genau der Sender auf der besagten Frequenz die Wahlen nach einer derart langen Zeit beeinflussen hätte sollen.

    Zum Thema:

    FBI-Verhör von Sputnik-Ex-Mitarbeiter unzulässig - Moskau zu Reaktion berechtigt
    „RT und Sputnik trösten die Leute“: US-Autorin nimmt russische Medien in Schutz
    Verletzung von Pressefreiheit: Türkische Journalisten zu FBI-Ermittlung gegen Sputnik
    FBI-Ermittlungen gegen Sputnik – Experte: Feinberg soll „umgedreht“ werden
    Tags:
    Einmischung, Untersuchung, Sputnik, Margarita Simonjan, USA
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren