00:12 17 Oktober 2017
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    Syrische Armee passiert Euphrat-Fluss im Osten von Deir ez-Zor

    Syrische Opposition behindert Regierungstruppen bei Überqueren des Euphrat

    © Sputnik/ Michail Alaeyddin
    Politik
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    Das plötzliche Ansteigen des Wasserspiegels im Euphrat während der Überwindung des Flusses durch die syrischen Regierungskräfte ist kein Zufall gewesen. Russlands Verteidigungsministerium vermutet dahinter die syrischen Oppositionskräfte, die unter der Kontrolle der US-geführten Koalition stehen.

    Als die syrischen Truppen den Euphrat zu forcieren begannen, stieg der Wasserspiegel sofort.

    Die Fließgeschwindigkeit verdoppelte sich und erreichte zwei Sekundenmeter, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mit. Da es keine Niederschläge gab, könne es nur eine Erklärung geben: Das Wasser sei von den nördlich gelegenen Dämmen abgelassen worden.

    „Diese Objekte haben ‚die oppositionellen Truppen‘, die unter der Kontrolle der US-geführten Koalition stehen“, so Konaschenkow.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass die syrischen Regierungstruppen die beiden Stadtteile Mariya und Huweyat Mariya im Südosten von Deir ez-Zor von den IS-Terroristen befreit und das Euphrat-Ufer erreicht hätten. Dabei hätten sie auch die wichtigste Nachschub-Route des IS in Deir ez-Zor abgeschnitten.

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    Regierungskräfte Syriens, Syrische Opposition, IS, Igor Konaschenkow, Euphrat, Syrien