18:20 19 September 2018
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    russische Soldaten in Syrien (Archivbild)

    Drei russische Militärs bei Durchbruch von Terroristenblockade in Syrien verletzt

    © AP Photo / Hassan Ammar
    Politik
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    Beim Durchbruch der Blockade einer von den Terroristen im syrischen Gouvernement Idlib eingekesselten Formation der russischen Militärpolizei sind drei russische Soldaten verletzt worden. Wie Generaloberst Sergej Rudskoi vom Generalstab der russischen Streitkräfte am Mittwoch in Moskau sagte, gab es sonst keine Verluste.

    Rudskoi zufolge hatten Extremisten vom Terrornetzwerk Dschebhat an-Nusra am Dienstag eine groß angelegte Offensive auf die Positionen der syrischen Regierungstruppen nordöstlich der Stadt Hama gestartet.

    "Vorliegenden Angaben zufolge wurde die Offensive von US-Geheimdiensten initiiert, um den erfolgreichen Vorstoß der syrischen Regierungstruppen östlich von Deir ez-Zor zu stoppen.“

    Dabei seien die Terroristen von Panzern und Schützenpanzerwagen unterstützt worden. „Im Tagesverlauf konnten sie sich etwa zwölf Kilometer tief in das von der syrischen Armee kontrollierte Gebiet durchkämpfen."

    Rudskoi sagte ferner, die Terroristen hätten auch geplant, eine 29-köpfige Einheit der russischen Militärpolizei gefangen zu nehmen. „Die Formation war im Laufe mehrerer Stunden blockiert und wehrte alle Attacken des überlegenen Gegners ab. Dabei wurde sie von Kämpfern des syrischen Muali-Stammes unterstützt.“

    „Alle Teilnehmer dieser einmaligen Operation werden demnächst mit Staatsauszeichnungen geehrt“, sagte der General.

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    Tags:
    Operation, Sergej Rudskoi, Syrien, Russland