14:43 17 Dezember 2017
SNA Radio
    Kämpfer der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat) (Archivbild)

    US-Geheimdienste schüren Partisanenkrieg in Syrien - Experte

    © REUTERS/
    Politik
    Zum Kurzlink
    1014196

    Russische und syrische Militärs haben einen Angriff von Terroristen in Idlib abgewehrt. Der Politologe Michail Smolin hat in einem Interview für Radio Sputnik seine Meinung über die Ziele der Angriffe gegen die Deeskalationszonen in Syrien geäußert.

    Terroristen der al-Nusra-Front hatten am Dienstag eine Offensive im Nordwesten Syriens begonnen, wo sie eine Abteilung der russischen Militärpolizei blockieren konnten. Aber mit dem Gegenfeuer haben die russischen und syrischen Militärs nicht nur die eingekesselten Polizisten befreit sondern auch die Kämpfer zurückgeworfen.

    Über diesen Einsatz berichtete der Leiter der Hauptoperativverwaltung des russischen Generalstabs, Generaloberst Sergej Rudskoi.

    Nach seinen Worten haben die al-Nusra-Kämpfer und andere Terroristen, die die Waffenruhe nicht einhalten wollen, trotz der am 15. September in Astana unterzeichneten Vereinbarungen am Dienstag die Positionen der syrischen Regierungstruppen nördlich bzw. nordöstlich von Hama im Deeskalationsraum „Idlib“ angegriffen. „Nach vorhandenen Angaben wurde dieser Angriff von den US-Geheimdiensten initiiert, um die erfolgreiche Offensive der Regierungstruppen östlich von Deir ez-Zor zu behindern“, so der General. An diesem Angriff beteiligten sich nach seinen Worten Panzer und Schützenpanzerwagen und zuvor habe es einen massiven Artillerieangriff gegeben. Dabei konnten die Terroristen im Laufe des Tages auf einem Frontabschnitt von bis zu 20 Kilometern zwölf Kilometer vordringen, so Rudskoi.

    „Unsere Militärs sagen nie etwas umsonst. Wenn sie diese oder jene Informationen haben, dann werden sie veröffentlicht, und Rudskois Worte, daran hätten sich die Amerikaner beteiligt, klangen glaubwürdig. Trotz unserer Erfolge sollte man nicht denken, dass wir und die Amerikaner dieselben Ziele verfolgen. Sie haben ihre Aktionen in Syrien nicht beendet und bemühen sich darum, dass Assad geht. Und jede Konsolidierung der Anti-Assad-Kräfte ist das Ziel der Militär- und der Geheimdienste der USA“, so der Experte.

    Smolin zufolge hatten die Amerikaner auch früher auf solche Taktik zurückgegriffen. Dabei gehe es um „Angriffe auf einzelne Abteilungen, und zwar nicht nur auf militärische, sondern auf die Polizeikräfte, und das zeugt davon, dass hier ein Partisanenkrieg geführt werden könnte. Sie wollen ihn genauso führen, wie sie den Terroristen in Tschetschenien einst halfen. Für sie ist jetzt wichtig, dass ausgerechnet unsere Abteilungen in solche Situationen geraten und Verluste tragen. Sie brauchen den Vorwand, um dann zu sagen, die Russen hätten nicht genug Kräfte für eine Konsolidierung und auch für die Abwehr von wahren Angriffen. Doch das hat nicht geklappt“, stellte Smolin fest.

    Zum Thema:

    Syrien-Konflikt zeigt: USA verlieren Machtstellung - Experte
    „Freeman wurde hereingelegt“: Sacharowa kommentiert Videobotschaft aus USA
    Raketen, Gewehre, Mörser: Kurden erhalten von USA 120 Lkws voll Kriegstechnik – SDF
    Tags:
    Unterstützung, Terroristen, Offensive, US-Geheimdienst NSA, Sergej Rudskoi, USA, Russland, Syrien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren