09:57 05 April 2020
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    Ab dem 1. Oktober müssen vollverschleierte Musliminnen in Österreich mit Strafen von bis zu 150 Euro rechnen, die nun jedoch ein algerischer Millionär aus eigener Tasche bezahlen will, berichtet der „Kurier“ am Donnerstag. Der österreichische Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz will das auf keinen Fall zulassen.

    „Wir lassen uns das sicher nicht gefallen. Wer in Österreich Niqab oder Burka trägt, muss mit Konsequenzen rechnen“, kommentierte Kurz das Vorhaben des algerischen Millionärs Rachid Nekkaz.

    Nekkaz hatte zuvor öffentlich versprochen, alle Strafen nach dem österreichischen „Burka-Verbot“ zu bezahlen. Eigenen Angaben zufolge hat er mit seiner Organisation „Touche pas à ma constitution“ (zu Deutsch: „Fass meine Verfassung nicht an“) bereits Strafen in Höhe von insgesamt 300.000 Euro in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz übernommen.

    Laut Kurz sollte der Millionär damit rechnen, wegen Anstiftung zur Verwaltungsübertretung geprüft zu werden.

    „Wir werden keine Symbole tolerieren, die darauf abzielen, bei uns eine Gegengesellschaft zu errichten“, betonte der Minister.

    Vollverschleierte Frauen müssten bei Kontrollen ihre Burka oder ihren Niqab an Ort und Stelle abnehmen – die Alternative sei, auf eine Polizeiwache gebracht zu werden. 

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    Burkaverbot, Burka, Österreich