20:35 05 Dezember 2019
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    Atomkraftwerk Nyŏngbyŏn in Nordkorea (Archivbild)

    Reaktion auf „aggressive US-Politik“: Nordkorea droht mit H-Bombentest im Pazifik

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    Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho hat wegen der aggressiven Politik der USA gegenüber seinem Land einen neuen Test einer Wasserstoffbombe als möglich bezeichnet.

    „Vielleicht folgt die stärkste Detonation einer H-Bombe im Pazifik“, wird der nordkoreanische Außenminister von der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Es sei derzeit noch ungewiss, welche konkreten Schritte unternommen werden könnten, den Befehl werde Staatschef Kim Jong-un geben.

    Zuvor hatte Kim erklärt, dass US-Präsident Donald Trump für seine „exzentrische“ Rede bei der 72. UN-Vollversammlung „teuer bezahlen“ werde. US-Präsident Trump hatte während seiner Rede bei der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York gesagt, die USA würden gezwungen sein, Nordkorea zu vernichten, falls es Washington oder seine Verbündete bedrohen würde.

    Nordkorea hatte am 3. September eine „erfolgreiche“ Zündung einer Wasserstoffbombe gemeldet. Seismologen registrierten ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Nordosten Nordkoreas. Auslöser sei vermutlich eine Explosion gewesen. Laut Experten war das der bisher stärkste Atomversuch des abgeschotteten Landes. Nach Angaben der chinesischen Bebenwarte gab es wenige Minuten nach dem Hauptbeben einen zweiten Erdstoß mit Stärke 4,6 auf der Richterskala

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    Tags:
    Wasserstoffbombe, Reaktion, Politik, Aggression, Explosion, Ri Yong-ho, Pazifik, Nordkorea, USA