20:43 05 Dezember 2019
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

    Schäuble: Flüchtlingskrise weiter teuer – Angriffe auf Merkel von Verbitterten

    © AP Photo / Markus Schreiber
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    Die Bewältigung der Flüchtlingskrise wird in den kommenden Jahren noch viel Geld kosten. Das hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" gesagt.

    Der Finanzminister machte keine konkreten Angaben über die Höhe der Kosten. Zugleich "können wir noch in Jahrzehnten unseren Enkeln stolz erzählen, wie hilfsbereit die Deutschen waren und sind", wird Schäuble am Freitag von dem Blatt zitiert.

    Er unterstrich laut der Zeitung, dass die Überwindung von „40 Jahren deutscher Teilung mit allen Strukturkrisen“ anscheinend „noch schwerer als gedacht“ fallen werde. Dies sei allerdings keinerlei „Freibrief für Krawallmacher“.

    Der Minister habe vor Gehässigkeit in den neuen Bundesländern gewarnt, hieß es. Schäuble glaubt, die Ursachen für die „teils wüsten Angriffe“ auf Bundeskanzlerin und CDU-Spitzenkandidatin Angela Merkel bei ihren Wahlkampfauftritten im Osten des Landes zu kennen. Diese seien eventuell darauf zurückzuführen, „dass sich viele Menschen in den neuen Bundesländern in eine Verbitterung hineingeredet haben oder dass sie von anderen in eine Verbitterung hineingeredet wurden“.

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    Tags:
    Kosten, Geld, Krawalle, Angriffe, Wahlkampfauftritt, Krise, Struktur, Flüchtlinge, Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Deutschland