10:42 01 Oktober 2020
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    Österreich hat einen Verzicht auf die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 nicht ausgeschlossen, meldet die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf den Präsidenten des österreichischen Olympia-Komitees, Karl Stoss.

    Österreich wolle die Lage in Nordkorea weiter beobachten und abwarten, bevor über eine etwaige Nichtteilnahme der österreichischen Athleten entschieden wird.

    „Sollte sich die Situation aber verschärfen und die Sicherheit der Sportler nicht mehr gewährleistet sein, werden wir nicht nach Südkorea fahren“, so Stoss.

    Als erstes hatte Frankreich aus Sicherheitsgründen öffentlich einen Startverzicht bei den Olympischen Winterspielen 2018, die von 9. bis 25. Februar 2018 stattfinden, in Erwägung gezogen.

    Mehr zum Thema: Anti-Doping-Agenturen fordern Ausschluss Russlands von Olympia 2018

    Die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich zuletzt zugespitzt. US-Präsident Trump hatte während seiner Rede bei der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York gesagt, die USA würden gezwungen sein, Nordkorea zu vernichten, falls es Washington oder seine Verbündete bedrohen würde.

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    Tags:
    Olympia, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Österreich, Nordkorea, Südkorea, USA, Frankreich