13:16 12 Dezember 2017
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    russischer Stützpunkt Hmeimim (Archivbild)

    Russland legt USA nahe: Störaktionen in Syrien bleiben nicht unbeantwortet - Lawrow

    © Foto: Russian Defense Ministry
    Politik
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    Solche Störversuche wie die jüngste Offensive der al-Nusra-Front gegen syrische Regierungstruppen sowie die russische Militärpolizei werden Folgen nach sich ziehen. Diese Position Moskaus hat Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit dem syrischen Außenminister Walid Muallem am Rande der UN-Vollversammlung in New York verdeutlicht.

    „Wir sprechen regelmäßig mit den Amerikanern, dem Außenministerium und dem Pentagon, und wir haben erklärt, wie das russische Verteidigungsministerium bereits öffentlich bekannt gegeben hat, was sich da zuträgt. Wir haben deutlich gemacht, dass aus den Gebieten, die sich in der Nähe von amerikanischen ‚Freunden‘ oder wie auch immer sie genannt werden, Versuche unternommen werden, den Schlussakt der Terrorismusbekämpfung zu bremsen.  Und das bleibt nicht unbeantwortet“, betonte der Minister.

    Am Dienstag hatte die Terrormiliz al-Nusra-Front eine Offensive gegen die syrischen Regierungstruppen in der Provinz Idlib begonnen und innerhalb weniger Stunden zwölf bis 20 Kilometer tief in das von der syrischen Armee kontrollierte Gebiet vordringen können. Dabei hatten die Terrorkämpfer eine Einheit der russischen Militärpolizei eingekreist. Die Blockade konnte erst Stunden später durchbrochen werden (VIDEO>>). Dabei wurden russische Soldaten verletzt.

    „Vorliegenden Angaben zufolge wurde die Offensive von US-Geheimdiensten initiiert, um den erfolgreichen Vorstoß der syrischen Regierungstruppen östlich von Deir ez-Zor zu stoppen“, hatte der russische Generalstab am Mittwoch berichtet.

    Tags:
    Al-Nusra-Front, Sergej Lawrow, USA, Syrien, Russland
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