00:16 19 Oktober 2017
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    Erstaunliche Umfrage-Ergebnisse: AfD legt zu – Verluste für Union und SPD

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    Bundestagswahl 2017 (67)
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    Kurz vor der Bundestagswahl erreicht die AfD in zwei Umfragen spürbare Zuwächse, berichtet die „Welt“. Dabei liege die Union deutlich unter ihrem Ergebnis von 2013. Auch für die SPD deute sich ein schwarzer Sonntag an.

    In einer neuen Insa-Umfrage für die „Bild“ habe die AfD zwei Prozentpunkte hinzu gewonnen und sei somit auf 13 Prozent gekommen. Dies sei der bislang höchste Wert des Jahres für die Partei auf Bundesebene.

    Die SPD komme auf 21 Prozent, die CDU – auf 34 Prozent. Die Union komme somit ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl 2009 „extrem nahe“, so die Zeitung. Einzig die Linke sei, wie aus der Umfrage hervorgeht, der AfD noch dicht auf den Fersen, denn sie komme auf elf Prozent. FDP und Grüne näherten sich an.

    An der Umfrage hätten 2.000 Wahlberechtigte am 21. und 22. September teilgenommen.

    Laut der „Welt“ legt die AfD auch im „Stern“-RTL-Wahltrend um zwei Punkte bis auf elf Prozent zu und wäre damit deutlich drittstärkste Kraft. Die Union aus CDU und CSU bleibe unverändert bei 36 Prozent. Die SPD verliere dabei im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und komme auf 22 Prozent. Die Linke büße einen halben Punkt ein und komme auf 9,5 Prozent. Um einen halben Punkt lege aber die FDP zu und komme auf ebenfalls 9,5 Prozent. Die Grünen verschlechterten sich dabei um einen Punkt und lägen jetzt bei sieben Prozent.

    Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ zeige, dass die AfD mit elf Prozent ebenfalls auf Platz drei hinter SPD und Union stehe.

    Auch dieser Umfrage zufolge verlieren SPD und Union immer mehr Wähler: Die Union komme auf 35 Prozent. „Beide Großparteien würden demnach dieses Jahr hinter ihren Ergebnissen der vergangenen Bundestagswahl im Jahr 2013 zurückbleiben“, schreibt die „Welt“. Die FPD schaffe mit neun Prozent den Rückeinzug in den Bundestag. Unverändert zur Vorwoche blieben die Grünen mit acht und die Linke mit zehn Prozent.

    Emnid habe im Zeitraum vom 14. bis zum 21. September 1.994 Wahlberechtigte befragt.

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